Bezirksorganisation Amstetten

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NEIN zur 60-Stunden-Woche!

Das neue Arbeitszeitgesetz ist ab Samstag, 1. September in Kraft. Die SPÖ Amstetten hat geschlossen mit einer Aktion gegen den unsozialen 12-Stunden-Tag und die 60-Stunden-Woche protestiert.

„Die schwarz-blaue Arbeitszeitverlängerung bedeutet Lohn-, Gesundheits- und Freizeitraub für die hart arbeitenden ÖsterreicherInnen. Mit Großspenden hat die Wirtschaft die arbeitnehmerInnenfeindliche 60-Stunden-Woche bei Konzernkanzler Kurz bereits im Wahlkampf vorbestellt - jetzt wird geliefert und die ÖsterreicherInnen müssen dafür bezahlen“, stellen die SPÖ FunktionärInnen klar. Im ganzen Bezirk verteilten sie Schokoriegel mit der Aufschrift „Kann Spuren von Müssen enthalten“ und eine Infobroschüre.

„Das Argument der Freiwilligkeit können wir nicht gelten lassen: Denn jeder, der hart arbeitet weiß, wer ‚freiwillig‘ angeordnete Überstunden ablehnt, riskiert genauso ‚freiwillig‘ seinen Job. Außerdem betreut kaum ein Kindergarten oder eine Schule unsere Kinder 12 Stunden lang – nicht nur Alleinerziehende werden hier im Regen stehen gelassen, sondern die ganze Familie!“, ist Landesrätin und SPÖ Bezirksvorsitzende Ulrike Königsberger-Ludwig überzeugt. Zudem werde der Arbeitgeber entscheiden, wann die Beschäftigten Zeitausgleich nehmen dürfen. „Als SPÖ werden wir nicht nur im Bezirk weiterhin gegen die unsoziale 60-Stunden-Woche kämpfen!“, sagt Ulrike Königsberger-Ludwig.