Bezirksorganisation Amstetten

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Nein zum 12-Stunden-Tag!

Unter den mehr als 100.000 DemonstrantInnen waren auch an die 200 Menschen aus dem Mostviertel mit dabei um ein starkes Zeichen gegen den 12-Stunden-Tag zu setzen.

„Ich bin überwältigt von so viel Einsatz und möchte mich bei allen, die dabei waren und laut Nein zu den unsozialen Plänen der Türkis-Blauen Bundesregierung gesagt haben, bedanken. Gemeinsam sind wir stark!“, sagt die Landesparteivorsitzende-Stellvertreterin Ulrike Königsberger-Ludwig.

Mit der geplanten Einführung des 12-Stunden-Tages, beziehungsweise der 60-Stunden-Woche habe die Türkis-Blaue Regierung eindeutig eine Grenze überschritten. „Zuerst gab es den Angriff auf die Bedarfsorientierte Mindestsicherung – unter dem Deckmantel, man müsse die Einwanderung in unser Sozialsystem stoppen. Dann wurde angekündigt, die Notstandshilfe abzuschaffen, um ‚Durchschummler‘ endlich zu erwischen. Härtere Kontrollen im Krankenstand sollen die ‚Tachinierer‘ entlarven – und jetzt soll eine Arbeitszeitverlängerung unter dem Deckmantel der ‚Flexibilisierung‘ durchgezogen werden“, ist die Landesparteivorsitzende-Stellvertreterin landentrüstet. „Klar ist hier aber auch, wer am längeren Ast sitzt – egal ob mit oder ohne gesetzlicher Verankerung der Freiwilligkeit. Wenn man Angst hat, seinen Job zu verlieren, braucht man nicht allzu viel Fantasie um zu erkennen, dass viele ‚freiwillig‘ Mehrarbeit leisten werden, wenn man nach kurzer Zeit in die Bedarfsorientierte Mindestsicherung abrutscht, da es ja die Notstandshilfe nicht mehr gibt!“

ÖGB Regionalsekretär Helmut Novak ist sicher: „All diese Vorhaben zeigen ganz klar auf, dass hier die Rechte und Ansprüche von ArbeitnehmereInnen attackiert und das Sozialsystem und die Sozialpartnerschaft zerstört werden. Dagegen stehen wir auf und wir werden nicht nachgeben und tatenlos zusehen!“

 

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